Betrugsfälle im Online Glücksspiel wieder rückläufig

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Wir empfehlen immer nur Online Casinos, die wir gründlich unter die Lupe genommen haben und bei denen wir uns sicher sind, dass es sich um keine schwarzen Schafe der Industrie handelt. Aber Online Casino selbst kämpfen auch gegen Betrug, der auf Seiten der Spieler stattfindet.

So besteht immer die Gefahr, dass sich Spieler mit mehreren Konten unter falscher Identität anmelden, oder das gesperrte Spieler mit einer falschen Identität ein neues Konto eröffnen. Das US-amerikanische Analyseunternehmen Jumio hat nun allerdings in einer Studie herausgefunden, dass derlei Betrugsfälle beim Online Glücksspiel wieder sinken.

Online Glücksspiel erwehrt sich negativen Trends

Damit hat die Online Glücksspielindustrie anderen Branchen etwas voraus, denn dort steigen die Betrugsfälle stetig weiter. So ist die Rede von steigenden Zahlen von Betrugsfällen, bei denen unter falscher Identität agiert wird.

Im Online Glücksspiel ist dieser Trend allerdings gegenläufig und laut Jumio konnte hier im Jahr 2019 eine Abnahme der Betrugsfälle beobachtet werden. Wenn wir nun bedenken, dass es allgemein im Internet in den letzten fünf Jahren einen erschreckenden Zuwachs von 100 % solcher Identitäts-Betrugsfälle gab, ist das eine sehr positive Nachricht für Online Casinos.

Insgesamt haben nämlich im Jahr 2019 satte 27,8 % mehr dieser Betrugsfälle stattgefunden als noch im Jahr 2018. Allerdings war auch der Trend während der letzten fünf Jahre in Online Casinos bedenklich. Wurden 2014 noch 0,85 % der Konten unter falscher Identität eröffnet, so stieg dieser Wert bis 2018 stetig auf erschreckende 4,21 % an.

Gegenoffensive in 2019

2019 startete die Glücksspielbranche allerdings eine Gegenoffensive und konnte die Betrugsfälle so um 40 Prozent auf nur noch 2,51 % reduzieren. Damit liegt der Wert zwar immer noch deutlich über den 0,85 % von vor fünf Jahren, aber die Wende scheint stattzufinden.

Ein besonders schillerndes Beispiel bietet Großbritannien, wo der Wert von betrügerischen Konten nur bei einem Prozent liegt. Damit ist Großbritannien die Speerspitze einer Bewegung in der Online Glücksspielbranche, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Identitätsbetrügern das Handwerk zu legen.

Moderne Sicherheitstechnologien und strengere Regulierung führen zur Wende

Ein Grund für die Verringerung der Betrugsfälle dürften wohl strengere Regulierungen und Kontrolle durch Glücksspielbehörden sein. Das könnte auch erklären, warum Großbritannien gerade so eine gute Figur abgibt, gilt die UK Glücksspiel-Kommission doch als eine der Behörden mit den strengsten Vorgaben.

Online Casinos sichern sich heutzutage doppelt und dreifach ab und spätestens wenn Spieler Gewinne auszahlen lassen wollen, müssen sie ihre Identität zweifelsfrei bestätigen. Dazu fordern Online Casinos mehrere Dokumente und Beweise an. So müssen für die Kontenverifizierung zum Beispiel Kartendaten und Kontoauszüge oder Nebenkostenabrechnungen mit der gleichen Adresse wie auf dem Spielerkonto eingetragen, eingereicht werden.

Online Casinos verlangen Selbstportrait

Zusätzlich verlangen viele Online Casinos ein Selbstportrait, dass nach Anforderung mit einem Smartphone und dem Personalausweis neben dem eigenen Gesicht aufgenommen wird. Das erschwert den Identitätsbetrug soweit, dass er sich schon fast nicht mehr lohnt, oder zumindest große kriminelle Energie erfordern würde.

Die Dunkelziffer für Konten mit falscher Identität dürfte dennoch deutlich höher sein, denn die Überprüfungen finden auf dieser engmaschigen Skala erst statt, wenn ein Spieler eine Auszahlung beantragt. Sofern sich ein Spieler nur ein Konto erstellt, vielleicht sogar einzahlt, dann aber nicht auszahlt, reicht meist eine Handynummer oder eine E-Mail-Adresse und diese wird selten überprüft.